Von Katzenohren mit Stimmungsanzeige, iPotty und Spannerschuhen – die skurrilsten Gadgets

Laut Duden ist ein Gadget ein „kleiner, raffinierter technischer Gegenstand (der auch für Spielereien geeignet ist)“ – und genauso kennen und lieben wir unsere Gadgets auch: als praktische, coole Alltagshelfer zum Mitnehmen. Bei den folgenden Exemplaren ist allerdings etwas danebengegangen – wir präsentieren euch im Blog-Beitrag von dieser Woche skurrile Erfindungen aus der Welt der Technik, die von „naja, ich weiß nicht“ bis „geschmacklos und kriminell“ reichen.

Lasst sie Hüllen essen: iPhone Schutzhüllen aus Reiscrackern

Während Multifunktionshüllen keine schlechte Idee sind, geht dieser Gedanke bei der iPhone Hülle aus Reiscrackern irgendwie in die falsche Richtung –zumal auf erhöhte Bruchanfälligkeit hingewiesen wird. Schutz geht anders. Dank drollig illustrierter Benutzungsanleitung der Erfinderin ist zumindest die Website einen Blick wert – ob die Dame sich im Bild von Außenlärm abschottet oder Krümel aus den Ohren pult, wissen wir allerdings nicht.

iPhone 5 Hülle aus Reiscrackern

Lärm oder Krümel im Ohr? Wir sind nicht ganz sicher… © Bild: Hersteller.

iPhone 5 Hüllen aus Reiscrackern

So sehen die iPhone 5 Hüllen in Aktion aus – eine Mitarbeiterin erkärt stolz die Herstellung! © Bild: Hersteller.

Himmelhoch mauzend oder zur Pfote betrübt: Katzenohren mit Stimmungsanzeige

Für alle Katzenfans, die ihre Gefühle gern nach außen tragen, wurden die Necomimi – Neurofeedback-Ohren erfunden. Via Sensoren, die an der Stirn befestigt werden, messen die flauschigen Ohren die Gehirnstromaktivität und definieren dadurch die Stimmung des Trägers. Bei Konzentration richten sich die Ohren auf, bei Aufregung wackeln sie. Das Gadget wird als „direktes Feedback für deine Freunde“ angepriesen – wenn die sich durch rotierende Katzenohren auf dem Kopf nicht beirren lassen und die Bewegungen besser interpretieren können als Gesichtsausdrücke! Die Katzenohren sind auf Amazon zu haben.

Necomimi - Neurofeedback-Ohren

Die Necomimi – Neurofeedback-Ohren zeigen euren Freunden, wie ihr euch fühlt… © Bild: MindTechStore Europe auf Amazon

Wackelt, zuckt und… macht gar nichts: USB-Tentakel

Wir wünschten, dass es sich beim „USB Squirming Tentacle“ um einen verkleideten USB Stick handeln würde und das Gadget damit zwar etwas seltsam, aber wenigstens praktisch wäre. Tatsächlich wird der Tentakel aber nur am PC angeschlossen, um herum zu wackeln. Wer das lustig findet, oder vielleicht seine Haustiere verrückt machen möchte, kann das bizarre Zubehör auf ThinkGeek bestellen. Als kleinen Bonus gibt es außerdem dieses Video, in dem sich die Tentakel verführerisch schlängeln…

USB Squirming Tentacle

Der USB Squirming Tentacle sieht eklig aus und macht… absolut gar nichts! © Bild: ThinkGeek

Tattoo statt PIN: Digitales Moto X Tattoo

Was ist störender: Eine PIN einzugeben oder rund um die Uhr einen Mikrochip am Arm zu tragen? Motorola hat sich scheinbar für ersteres entschieden und bietet ein „digitales Tattoo“ an, das den Lockscreen ohne Passwort beendet. Der Chip soll bis zu 5 Tage an der Haut haften und sogar Duschen oder schweißtreibende Aktivitäten mitmachen –  wir sind gespannt, ob Motorola den Chip in Zukunft unter die Haut bringen und damit die Haltbarkeit noch weiter verlängern will… die NSA, der Bundesnachrichtendienst & Co. können es sicher kaum erwarten!

Töpfchen trifft Tablet: iPotty

Moderne Kinder müssen früh an digitale Geräte gewöhnt werden, um in unserer schnellen Welt mitzuhalten – das müssen sich jedenfalls die Erfinder des iPotty gedacht haben! Bei dem Gadget handelt es sich um ein Töpfchen mit iPhone Halter. Wie viele Eltern das Gadget für ein effektives Töpfchenen-Training halten, ist unklar, auf Amazon häufen (Wortspiel nicht beabsichtigt) sich jedenfalls humorvolle Fake-Bewertungen.

iPotty

Vielleicht ernst gemeint, aber auf jeden Fall nicht ernst genommen – der iPotty! © Bild: CTA Digital auf Amazon

Nicht nur bizarr, sondern kriminell: Spannerschuhe

Wie Chip berichtet, wurden in Japan zwischen 2012 und 2014 insgesamt etwa 2500 Paare ganz besonderer Schuhe verkauft. Die Schuhe haben eine versteckte Minikamera und können via Fernsteuerung bedient werden, um Frauen heimlich unter die Röcke zu filmen – Die Polizei der Kaiserstadt Kyoto sorgt glücklicherweise inzwischen dafür, dass die Geräte ausgemerzt werden und sucht Käufer auf, um die Schuhe zu beschlagnahmen…

… trotzdem ist uns mit den Spannerschuhen zumindest für heute die Lust auf bizarre Gadgets vergangen! Wie sieht es mit euch aus? Welche der präsentierten Kuriositäten ist euer Favorit? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Süßer die Handys nie klingen – Geschenkideen für Smartphone Nutzer

Weihnachten steht vor der Tür – und damit auch die Schwierigkeit, für jeden eurer Liebsten das passende Geschenk zu finden. Wie wäre es, dieses Jahr mal Smartphone Zubehör zu verschenken – denn schließlich sind sie tägliche Begleiter im Alltag. So geht ihr sicher, dass euer Geschenk tatsächlich genutzt wird und auch nach Weihnachten noch weiterhin Freude verbreitet. Hier haben wir die besten Ideen für euch gesammelt.

Praktische Geschenkideen für Techies

Besondere Geschenkideen für Männer können manchmal schwer sein. Meist freuen sich die Herren der Schöpfung über technisches Zubehör – aber auch Handy-Nutzerinnen werden an diesen überaus praktischen Gadgets ihre Freude haben:

Schonender Strom und Futurismus für zu Hause: Qi Ladestation

Qi Ladetechnik funktioniert mittels elektromagnetischer Induktion und ist damit kabellos – damit ist ein Qi Ladeset nicht nur das perfekte Geschenk für alle, die auf Sci-Fi und die Abwesenheit von Kabelsalat stehen, sondern schont auch noch die Buchsen und verlängert damit die Lebensdauer des Handys. Mit der Qi-Ladekarte sind Geräte, die noch nicht Qi-fähig sind, schnell für die Technik vorbereitet und die Ladestation ist auch mit anderen Geräten kombinierbar.

Qi Ladeset

Mit einem Qi Ladeset setzt ihr in Zukunft auf kabelloses Aufladen!

Strom für unterwegs: Powerbank

Der Winterspaziergang oder das Schlendern über den Weihnachtsmarkt dauert etwas länger und der Smartphone-Akku macht schlapp– dieses Problem kann mit einer Powerbank leicht behoben werden! Der mobile Akku, der je nach Kapazität für mehrere Handy- oder Tablet-Ladungen sorgt, wird auch nach Weihnachten garantiert in Benutzung bleiben – und bei jedem Ladevorgang kann der Beschenkte an euch denken!

Powerbank

Eine kwmobile Powerbank sorgt unterwegs für Strom.

Dick eingepackt und trotzdem voll einsatzbereit: Touchscreen Handschuhe

Ein leidiges Thema im Winter: Handschuhe vertragen sich nicht mit Touchscreens – jedenfalls normalweise! Mit Touchscreen-Handschuhen kann das Display dank einem speziellen Gewebe in den Fingerspitzen der Handschuhe trotz warmer Hände weiter benutzt werden. Wenn ihr euch sicher seid, dass der Beschenkte sein Paar Lieblingshandschuhe trotz äußerst praktischer Alternative nicht aufgeben wird, dann ist ein Stylus zur Weiternutzung des Displays trotz Kälte genauso praktisch.

Touchscreen Handschuhe

Touchscreen Handschuhe sorgen für warme Finger, aber schränken die Displaynutzung nicht ein – in weihnachtlichem Rot sind sie ein besonders gutes Geschenk für die kalte Jahreszeit!

Dekorative und lustige Geschenke

Für alle Beschenkten, die sich nicht allzu viel aus den neusten Gadgets machen, aber ihr Smartphone trotzdem lieben, gibt es zahlreiche Ideen, um den Handy-Alltag zu versüßen.

Schutz statt Schmutz – aber bitte schick

Wer sein Handy liebt, der schützt es – Handyhüllen sind darum immer eine gute Geschenkidee. Von schlichten Hüllen bis zu schicken Vintage Hüllen im Mail Design ist die Auswahl riesig.

Vintage Case

Mit einem Vintage Case im Mail Design wird jede SMS zum Liebesbrief – So macht ihr der Beschenkten Person auch noch lange nach Weihnachten eine Freude!

Eine ganz persönliche Geschenkidee sind personalisierte Handy Hüllen – diese können super easy in vielen Geschäften oder auf Websites wie von dm oder yoursurprise.de selbst gestaltet werden. Eine niedliche Idee sind zudem sogenannte „Dust Plugs“, also Anti-Staub Stöpsel. Auch hier ist die Auswahl riesig! Wie wäre es zum Beispiel mit einem süßen Dackel, der sich am Handy festklammert oder mit eleganten Strass-Steckern?

Dust Plugs

Dust Plugs schützen das Handy vor Staub und hübschen es zusätzlich auf.

Verstecke Botschaften senden mit QR-Codes

Ein besonders originelles Geschenk sind Ansteck-Buttons mit QR-Code, der beim Scannen eine Überraschungsbotschaft verrät. Dieses witzige Geschenk bietet dank (oft kostenloser) QR-Code Generatoren jede Menge DIY Potential.

Für Beschenkte, die schon alles haben: Digitale Inhalte verschenken

Egal, ob ihr den Beschenken nicht so gut kennt, noch ein Last-Minute Geschenk braucht oder ein Geschenk für jemanden, der schon alles hat, sucht: Apps, eBooks oder Musik zu verschenken ist die Lösung! Computer Bild erklärt, wie.

Mit diesen Geschenkideen für Techies und Smartphone-Liebhaber seid ihr nun also bestens für das kommende Fest gerüstet – Was schenkt ihr euren Liebsten? Verratet es uns in den Kommentaren!

Ach du Schreck, Handy weg! Wie sollte ich mich bei einem Handydiebstahl verhalten?

Schlechte Nachrichten für Handybesitzer

Wir wünschten, wir könnten euch den ultimativen Leitfaden präsentieren, wie ihr nach einem fiesen Handydiebstahl euer geliebtes Smartphone wiederergattern könnt – Leider ist das in den meisten Fällen kaum möglich, denn in Deutschland gilt scheinbar bedauerlicher Weise die Devise: „Täterschutz vor Opferschutz“.

So könnten zum Beispiel einem bestohlenen Handybesitzer, der mithilfe der App Cerberus ein Foto des mutmaßlichen Täters erhaschte und über Twitter verbreitete, rechtliche Konsequenzen drohen – denn er verletzt mit dem Tweet die Persönlichkeitsrechte des Verdächtigen. Natürlich ist dieser Fall strittig, denn es kann nicht hundertprozentig davon ausgegangen werden, dass der Fotografierte auch tatsächlich der Täter ist. Eine Identifizierung wäre trotzdem nützlich gewesen, denn so könnte der momentane Besitzer – Dieb oder nicht – aufgefordert werden, das Handy dem rechtmäßigen Eigentümer zukommen zu lassen.

Ähnlich frustrierend: Die Polizei darf ein gestohlenes Smartphone nur orten, wenn es mit einem schweren Verbrechen in Verbindung steht – es also zum Beispiel während eines Raubüberfalls entwendet wurde. In diesem Fall dient die Ortung dem Auffinden des Täters und nicht des Diebesguts. Erschwerend kommt hinzu, dass für die Ortung die Zustimmung des Besitzers benötigt wird! Hierbei unterschiedet das Gesetz zwischen Eigentümer und Besitzer. Besitzer ist derjenige, in dessen Zugriffsbereich sich der fragliche Gegenstand befindet. Und das ist im Falle von Handydiebstahl natürlich der Dieb oder der Käufer von Hehlerware!

Wie ihr also seht, ist ein Smartphone schwer wieder zu bekommen, sobald es weg ist. Wir zeigen euch darum alternativ in diesem Blog-Artikel, wie ihr Diebstählen vorbeugen und Schäden minimieren könnt – und weisen vielleicht doch noch auf einen Lichtblick hin…

Vorsorgliche Maßnahmen: So habt ihr den Überblick – aber die Diebe nicht eure Daten!

Einen Handypass erstellen

Ein Handypass hilft euch bei Verlust, schnell zu reagieren und alle wichtigen Daten über das Gerät bei der Hand zu haben. Legt euch also am besten einen Handypass mit folgenden Daten an:

  • Die eigene Rufnummer
  • SIM-Kartennummer
  • 15-stellige IMEI (Seriennummer des Handys). Diese ist mit der Tastenkombination *#06# abrufbar.
  • Der Netzbetreiber mit Hotline-Nummer
  • Die eigene Kundennummer zum Sperren der Karte

PIN Nummer UND Bildschirmsperre einrichten

Neben einer PIN, die beim Einschalten des Handys abgefragt wird, sollte zusätzlich eine Bildschirmsperre eingerichtet werden. Hier ist eine PIN, ein Passwort oder ein Fingerabdruck am sichersten. Wer ein Muster verwendet, sollte das Display regelmäßig putzen, da Fingerspuren sonst das Muster verraten könnten. Die Face-Unlock Sicherheitsoption ist unsicher und kann mit einem Foto ausgetrickst werden. Computer Bild erklärt hier, wie man eine Menüsperre, SIM-Sperre und eine Kindersicherung einrichtet.

Notfallkontakte einrichten

Mit einer Bildschirmsperre verhindert ihr zwar, dass Diebe auf eure Daten Zugriff haben, aber ihr verweigert auch einem ehrlichen Finder Zugriff auf das Telefonbuch, wenn er euch kontaktieren will. Dieses Dilemma könnt ihr umgehen, indem ihr Notfallkontakte einrichtet – diese sind dann trotz Bildschirmsperre erreichbar.

Das Smartphone Ortungs-fit machen

Damit eine eventuelle Ortung im Falle eines Verlustes erfolgreich verlaufen kann, erklärt euch Connect Schritt für Schritt wie ihr euer Samsung Handy oder iPhone ortungstauglich machen könnt – so könnt ihr eventuell konkrete Hinweise für die Polizei ergattern.

Mit Sicherheits-Apps aufstocken

Neben der bereits erwähnten Anti-Diebstahl App Cerberus, die bei falscher Pineingabe ein Foto an euren E-Mail Account schickt, gibt es Sicherheits Apps von avast! und zahlreichen anderen Herstellern, die ein rundum-sorglos-Paket mit Ortung, Fernsteuerung und Lauschfunktion versprechen. So kann jedes Handy ohne interne Ortungsoption im Ernstfall trotzdem lokalisiert werden und ihr könnt der Polizei wieder einmal unter die Arme greifen.

Screenshot der avast! Anti-Theft App

Die avast!-App erlaubt euch, euer Handy von der Ferne zu steuern…

Screenshoot der avast! Anti-Diebstahl App

… es zu Orten …

Screenshoot der avast! Anti-Diebstahl App

…und vertrauliche Daten von eurem Device zu löschen. © Bilder: avast!

 

Augen offen halten!

Eine Studie der Deutschen Telekom und des Sicherheitsanbieters Lookout zufolge werden Handys in Deutschland am liebsten in Clubs, Bars oder Pubs gestohlen. In Frankreich bilden öffentliche Verkehrsmittel die Spitze. Viele Diebe klauen die Smartphones dreist aus den Taschen oder sogar der Hand des Opfers.

Ein präventiver Schritt gegen Handydiebstahl ist darum ein recht offensichtlicher, der leider nur allzu gern vergessen wird: Die Augen offen halten und sich nicht in falscher Sicherheit wiegen. Das Handy sollte so nah wie möglich am Körper getragen werden – zum Beispiel in der vorderen Hosentasche oder in einer Innentasche mit Reißverschluss. Wer sich die Hosentasche nicht mit dem Smartphone ausbeulen will, kann es alternativ in einer Gürteltasche unterbringen. Hand- und Umhängetaschen sollten außerdem immer mit der Verschlussseite zum Körper gehalten werden. Ein Fehler ist auch, in der Öffentlichkeit das Smartphone auf dem Tisch liegen zu lassen – selbst, wenn man dabei sitzt. Diebe verfügen mittlerweile über ausgefeilte Methoden, wie beispielsweise den sogenannten ‚Abdeckertrick‘, bei dem sie einen Flyer oder eine Broschüre auf den Tisch legen und damit verdecken, dass sie das darauf liegende Handy einstecken.

Trotz Vorsichtsmaßnahmen ist das Handy weg – was tun?

Sofort handeln!

Bei einem bemerkten Handyverlust ist das wichtigste, so schnell wie möglich zu handeln.

Erst wird das eigene Handy angerufen – vielleicht wurde das Handy doch nur verlegt, es meldet sich ein ehrlicher Finder oder der Dieb befindet sich noch in der Nähe und macht mit dem klingelnden Handy auf sich aufmerksam.

Sollte das Handy auf lautlos geschaltet sein, lohnt sich vielleicht eine Bluetooth-Suche. Sofern der Kurzstreckenfunk eingeschalten ist, ist so zumindest erkennbar, ob sich das Handy noch in der näheren Umgebung befindet.

Handy sperren

Bei einem Smartphone-Verlust sollte nicht gezögert werden, die SIM-Karte vom Netzanbieter sperren zu lassen – sonst kann die Telefonrechnung am Monatsende durchaus in die Hunderte gehen. Zur Sperrung bieten Provider Online-Formulare oder Telefondienste an – hier kommt der zuvor erstellte Handypass ins Spiel, der eine zügige Sperrung vereinfacht.

Mit Datenschutzprogrammen von avast! könnt ihr außerdem euer Handy von der Ferne aus sperren.

Die Polizei aufsuchen

Eine Meldung bei der Polizei ist zumindest dann Plicht, wenn der Verlust des Handys bei der Versicherung angegeben werden soll – auch hier wird der vorher erstelle Handypass dank IMEI nützlich. Der Diebstahl muss innerhalb von 48 Stunden gemeldet werden. Auch, wenn ihr euch kein Versicherungsgeld erhoffen könnt, ist eine Meldung bei der Polizei immer noch besser, als die Hände in den Schoß zu legen – denn manchmal wird eben doch, wie im März 2014 in Essen, im großen Stil nach mutmaßlichen Tätern gefahndet – und ihr könnt die Fahnder mit Bildern und Ortungsdaten tatkräftig unterstützen. Viel Erfolg dabei!

Wurde euch schon einmal das Handy geklaut? Habt ihr euch erfolgreich wehren können? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

 

Hot News: Feuermelder in Apple Geräten, faltbare Displays bei Samsung, das Aus (?) von Google Glass und Innovation aus dem MIT

Nachdem wir euch letzte Woche News über ein Saphirglas-Patent bei Apple, ein mögliches Aus von Google Glass und das vermeintlich dünnste Smartphone der Welt serviert haben, brodelt die Gerüchteküche der mobilen Geräte kräftig weiter. Wir berichten euch über neue Entwicklungen!

Apple: Kein Saphirglas, dafür aber Feuermelder?

Letzte Woche haben wir wegen eines Dokuments des US-amerikanischen Patentamts spekuliert, ob das Display des iPhone 7 aus Saphirglas bestehen wird. Laut Computer Bild sieht es damit schlecht aus: Saphirglas sei zu teuer und anfällig für Splitter, zudem reflektiere es zu stark. Eine Pressemitteilung von GT Advanced Technologies, die bisher einer der größten Hersteller von Saphirglas waren, machte außerdem kürzlich offiziell, dass Apple die Zusammenarbeit mit der Technologie-Firma beendet hatte. Kurz danach kündigten GT Advanced Technologies ihre Insolvenz an. Apples Hauptquelle für Saphirglas ist damit vorerst versiegt – wir sind gespannt, ob das Unternehmen stattdessen auf Gorilla Glas setzen wird, um seine Displays weniger bruchanfällig zu machen.

Doch Apple wäre nicht Apple, wenn ein Gerücht nicht dem nächsten folgen würde. So berichtet inside-handy.de von einem neu aufgetauchten Patent, nach dem Apple Produkte in Zukunft mit Rauchsensoren ausgestattet sein sollen – außerdem sollen iPhone & Co. zukünftig auch mit fest installierten Rauchmeldern vernetzbar sein und dann Warnmeldungen empfangen. Ob User ihre Sicherheit in diesem Maße in Apples Hände legen wollen, ist unklar. Eine Rauchmelder-Funktion klingt darum eher wie ein Feature, das nicht viel Anklang finden wird – oder wie ein besonders wildes Gerücht…

Faltbare Displays von Samsung – Endlich da oder unendliches Gerücht?

Zweifel sind auch bei der nächsten Meldung von Samsung angebracht. Wie die Times of India berichtet, will Samsung Ende nächsten Jahres Smartphones mit flexiblem Display auf den Markt bringen. Da dieses Feature aber schon 2011 das erste Mal im Gespräch war und seitdem immer wieder aufkommt, ist an dieser Stelle noch ein wenig Skepsis angebracht. Vielleicht hält Samsung aber dieses Mal das Versprechen und User können sich bald über ein faltbares Display freuen!

Faltbares Display von Samsung

Dieser Screenshot aus einem Promotion-Video von Samsung zeigt, wie die faltbaren Displays aussehen könnten. © Bild: mobilegeeks.de.

Google Glass vor dem Aus? Der Verdacht verhärtet sich.

Ein Gerücht, das sich dahingegen weiter verhärtet, ist das mögliche Aus von Google Glass. Wie wir schon letzte Woche berichtet haben, ist die Datenbrille von der Nase von Google-Mitgründer Sergey Brin verschwunden und ein Großteil der Entwickler hat sich anderen Projekten zugewandt. Nun schließt Google nach Information von Computer Bild auch seine Basecamps in San Francisco, New York und Los Angeles, die als Verkaufs- und Vorführraum für die Datenbrillen gedient hatten. Ob Google das Projekt gänzlich eingestellt hat oder Google Glass nur später auf den Markt kommen soll – wir warten es ab!

Das OnePlus 2: Erste Gerüchte und Konzeptbilder

Abwarten ist ebenfalls beim Nachfolger der äußerst erfolgreichen chinesischen Smartphones OnePlus One Programm. Die Wartezeit wurde Fans nun mit ersten angeblichen Informationen und Konzeptbildern versüßt. Wie Chip berichtet, soll das Smartphone mehr Features und individuelle Anpassungen, wie austauschbare Backcover für den Nutzer bieten. Bezüglich der Ausstattung soll es laut einer Quelle aus dem Umfeld von OnePlus einige Überraschungen geben – wobei keine Details genannt wurden. Die Augen und Ohren nach weiteren Gerüchten offen zu halten, ist also durchaus angebracht!

Konzeptbild des OnePlus 2

So sieht das erste Konzeptbild des OnePlus 2 aus. © Bild: concept-phones.com.

Neue Akku Technologie: Gehören Ladegeräte bald der Vergangenheit an?

Nach dem Schwall von Gerüchten gibt’s zum Schluss noch etwas Handfestes: Wir können uns auf Innovation aus dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) freuen! Wie Computer Bild erklärt, hat eine Gruppe von Forschern um Professor Gang Chen einen Stromspeicher entwickelt, der sich allein durch Temperaturunterschiede auflädt!

Der Stromspeicher besteht einerseits aus gelbem und rotem Blutlaugensalz (Kaliumhexacyanoferrat) und andererseits aus dem Farbstoff Preußisch Blau in der Form von Nanokugeln. Die Salpeter-Lösung Kaliumnitrat fungiert als Elektrolyt. Für die Energiegewinnung machen sich die Forscher den Fakt zunutze, dass die Elektroden zwischen 20° und 60°C ihre Polarität wechseln: Bei 20° C ist die Elektrode mit Preußisch Blau der Minuspol und die Elektrode mit dem Blutlaugensalz der Pluspol, bei 60° ist die Polarität umgekehrt. Mit den Temperaturschwankungen von 60° auf 20° und anderes herum bauen sich also Spannungen auf, wodurch sich die Batterie entlädt und es zum Stromfluss kommt.

Bisher ist die Stromausbeute noch gering, aber Batterien mit längerer Laufzeit oder sogar Smartphones, die ganz ohne externe Stromzufuhr auskommen, sind mit dem neuen Stromspeicher keine sehr weit entfernte Zukunft mehr!

Wie lange wird es eurer Meinung nach dauern, bis euer Handy ohne Ladegerät auskommt? Und wann wird Samsung faltbare Displays auf den Markt bringen? Würdet ihr euch auf eure Apple Geräte als Feuermelder verlassen? Sagt es uns in den Kommentaren!

What’s new: Gute Nachrichten für Apple, Schlechte Nachrichten für Google und heiße Gerüchte um das Vivo X5 Max

In der Welt der mobilen Geräte scheint sich gerade einiges zu bewegen. Wir präsentieren euch in dieser Woche einen News-Cocktail aus einem Apple Patent gemischt mit dem angeblich dünnsten Smartphone der Welt und einem Schuss fehlenden Enthusiasmus bei der Entwicklung von Google Glass

Apple lässt sich Saphirglas patentieren

Kratzer oder gar Sprünge auf dem Display sind ein leidiges Thema bei Smartphones – und Apple war bisher auch nicht gerade dafür bekannt, die stabilsten Displays zu verarbeiten. Das könnte sich nun ändern: Wie aus einem Dokument des US-amerikanischen Patentamts hervorgeht, hat sich Apple scheinbar das äußerst strapazierfähige Saphirglas patentieren lassen. Laut Chip wird Apple bei der iWatch, die ab Frühjahr 2015 erhältlich sein soll, bereits Saphirglas verbauen. Ob das solide Material auch beim iPhone 7 verwendet wird, ist noch nicht bekannt.

Dünn, dünner, Vivo X5 Max: Kommt der Schlankheitswahn nun auch bei Smartphones an?

Die Gerüchte um das chinesische Smartphone Vivo X5 Max bewegen uns ebenfalls: Wie inside-handy.de berichtet, schwanken die vermeintlichen Angaben über die Dicke des Smartphones in der vergangenen Woche zwischen 4,75 und 3,8 mm. Nun sind sogar Messungen von 3,75 mm Dicke aufgetaucht – in jedem Fall würde das Vivo X5 Max dem bisher dünnsten Smartphone der Welt, dem Oppo R5 mit 4,85 mm den Rang ablaufen. Bei dieser Dünne fällt es natürlich schwer, noch weitere Bauteile hinter dem Display zu platzieren – darum sollen diese bei dem schlanken Smartphone angeblich einfach um das Display herum angebracht werden. Das Ergebnis kann sich unserer Meinung nach sehen lassen!

 

Vivo X5 Max

Beim Vivo X5 Max werden die Komponenten um das Display herum platziert. Das Ergebnis ist hier zwar noch nicht ganz erkennbar, sieht aber schonmal recht gut aus. © Bild: android.gopego.com

Unsichere Zukunft für Google Glass – Ist es aus mit der Datenbrille?

Google Glass Datenbrillen sind auf der Straße immer noch ein seltener Anblick – und nach Angaben der Agentur Reuters sind sie nun auch von der Nase des Google-Mitgründers Sergey Brin verschwunden. Brin präsentierte sich bei den Annual Breakthrough Prize Awards im NASA Ames Research Center in Mountain View, California ohne Brille –er hatte sie im Auto gelassen. Auch bei Entwicklern der Datenbrille scheint die Begeisterung nachzulassen: Von 16 Entwicklern, die Reuters kontaktierte, arbeiten neun nicht mehr am Projekt. Als Gründe dafür gaben sie die mangelnde Kundschaft oder Anwendungsgrenzen für die Datenbrille an. Drei weitere Entwickler wenden sich lieber Business-Solutions zu, statt an Produkten für Konsumenten zu arbeiten. Chris O’Neill, Chef der Business-Abteilung bei Google, will Google Glass allerdings noch nicht aufgeben und sagte, dass das Unternehmen weiterhin an einem Launch für Käufer festhalte – und der dauere eben seine Zeit, wenn ein fertiges Produkt präsentiert werden solle. Wir sehen Google Glass bisher eher als Beweis dafür an, dass aufregende Marketing-Aktion wie Live-Übertragungen von Fallschirm-Sprüngen oder gewagte Werbespots eben nicht unbedingt die öffentliche Wahrnehmung eines Gadgets verbessern – User von Google Glass werden inzwischen sogar als „Glassholes“ bezeichnet… Auch, wenn wir das etwas hart finden, müssen die Brillen auf jeden Fall noch etwas Überzeugungsarbeit leisten. Wir sind gespannt!

Was denkt ihr über Google Glass oder den Trend zu immer dünneren Smartphones? Freut ihr euch über stärkere Apple Displays oder findet ihr den Hype um Saphirglas übertrieben? Sagt es uns in den Kommentaren!

Komponentchen, wechsle Dich – Modulare Smartphones von Vsenn und Google kommen auf uns zu!

Als Motorola Ende 2013 das Projekt Ara vorstellte, war das Interesse verständlicherweise groß: Ein Konzept für modulare, also in seinen Einzelteilen austauschbare Smartphones steckte dahinter. Google sicherte sich schnell die Rechte an dem Vorhaben und treibt seitdem das Projekt weiter voran.

Die Vorteile von einem Baukasten-Smartphone liegen auf der Hand: Der Käufer kann nicht nur Faktoren wie Speicher oder Kamera-Auflösung und den damit einhergehenden Preis selbst bestimmen, sondern auch defekte Komponenten kinderleicht austauschen. Diese Nutzerfreundlichkeit könnte Hersteller wie Apple ins Schwitzen bringen – denn durch die fest verbauten Komponenten in Apple Geräten kommt jeder Schaden dem Nutzer teuer zu stehen. Modulare Smartphones dürften dank viel Komfort also auf ein großes Marktpotential hoffen, an dem sich nun auch das Startup Vsenn beteiligen will.

Handys made in Finnland – nach Nokia kommt Vsenn

Die finnische Firma wurde laut Website von einem ehemaligen Nokia Android X Programm-Manager mitgegründet – Namen nannte Vsenn auf Anfrage von IT Espresso allerdings nicht.

VsennTweet

Mit diesem Tweet kündigen Vsenn eine „Smartphone Evolution“ an – mit zusätzlicher Information halten sie sich aber noch bedeckt. © Bild: Vsenn auf Twitter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das verspricht das neue Baukasten-Smartphone

Bei dem noch namenlosen Smartphone sollen sich Akku, Kamera und Prozessor samt Arbeitsspeicher austauschen lassen – wobei die Komponenten technisch noch ganz nebenbei der aktuellen Spitzenklasse entsprechen. Mit einem wechselbaren Backcover soll außerdem die Optik des Geräts individualisierbar werden, was andere Hersteller in der Form auch schon anbieten. Einem Tweet von Vsenn zufolge ist das Baukasten-Smartphone außerdem mit einem 4,7-Zoll-Display mit gestochen scharfen 468,7 ppi ausgestattet. Dabei soll es gerade mal 124 x 63 x 8,9 Millimeter dünn sein, hätte also ähnliche Maße wie das iPhone 6.

In Sachen Software soll das Vsenn Smartphone unter dem unveränderten Android-Betriebssystem von Google laufen – dann allerdings mit vier Jahren Software-Support, die sogar Google selbst bei seinen Geräten nicht anbietet. Als Sahnehäubchen dazu gibt es noch kostenlosen Zugang zu einem VPN-Netzwerk und einem sicheren Clouddienst.

Trotz all dieser Vorteile wurde das Baukasten-Smartphone immer noch günstiger als aktuelle Geräte der Konkurrenz wie Samsung angekündigt – das klingt ja schon fast zu schön, um wahr zu sein…

Geniale Senkrechtstarter oder professionelle Bären-Aufbinder?

… sind die Versprechen von Vsenn vielleicht auch gar nicht wahr? Stimmen all die Ankündigungen, wäre das Wort „Evolution“ tatsächlich angebracht – vielleicht revolutionieren Vsenn ja die Smartphone-Branche genauso, wie Dell es damals mit Baukasten-PCs geschafft haben. Doch kann es wirklich sein, dass ein völlig unbekanntes Start-up innerhalb kürzester Zeit eine solch bahnbrechende Entwicklung vorbringt, während Google schon seit einem Jahr Ressourcen in die Entwicklung steckt? Hier drängt sich die Frage nach Geld, Zeit und kreativem Input auf.

Unserer Meinung nach ist trotz – oder besser wegen – der zahlreich angepriesenen Vorteile von Vsenn Smartphones Skepsis angebracht. Zudem hüllt sich die Firma in Puncto Gründer in Verschwiegenheit und ist trotz Firmensitz im finnischen Oulu beim kanadischen Anbieter Tucows registriert – Fragen über Fragen werden aufgeworfen, auf die es noch keine zufriedenstellende Antwort gibt.

Wir würden uns gern davon überzeugen lassen, dass die Prophezeiungen von Vsenn der Wahrheit entsprechen – und sind gespannt auf weitere Informationen über das Unternehmen und das vielversprechende Baukasten-Handy! Wie sieht es mit euch aus?